Das Open-Source-Projekt Immich hat am 10. September 2026 die Version 3.2.0 seiner selbstgehosteten Foto- und Videoverwaltung veröffentlicht. Das Release baut auf der im Sommer erschienenen 3.0-Reihe auf und stellt vor allem die Suche und die Erstinstallation neu auf. Immich gilt vielen Selbsthostern als datenschutzfreundliche Alternative zu Google Fotos.
Neue Such-Oberfläche und Search-API v2
Herzstück von 3.2 ist eine überarbeitete Such-Oberfläche im Web-Client samt einer neuen Search-API v2. Damit lassen sich erstmals auch Alben durchsuchen, und Filter können über UND/ODER-Verknüpfungen kombiniert werden. Ergänzt wird das durch eine überarbeitete Memories-Seite für vergangene Erinnerungen sowie das Umbenennen von Tags direkt in der Oberfläche.
Compose-Builder senkt die Einstiegshürde
Für Einsteiger führt Immich einen Docker-Compose-Builder ein, der maßgeschneiderte Compose-Dateien komfortabler zusammenstellt und so die oft fehleranfällige Erstkonfiguration vereinfacht. Weitere Neuerungen betreffen Automatisierungs-Workflows mit Tag-basierten Triggern sowie eine Kartenansicht, die einen Zeitstrahl für die aktuell sichtbaren Aufnahmen im Viewport öffnet.
Breaking Change bei der Gesichtserkennung
Wer die neue nutzerübergreifende Personen-Erkennung in geteilten Alben nutzen möchte, muss die Gesichtserkennung für alle Beteiligten zurücksetzen. Dabei gehen laut Projekt Namen und Geburtsdaten der bereits erkannten Personen verloren. Ein vollständiges Backup vor dem Update ist daher dringend zu empfehlen, bevor Administratoren die neue Funktion aktivieren.
Quelle: GitHub (Immich Release-Notes v3.2.0).



















