Firefox ist nun der letzte große Browser, der den beliebten Werbeblocker uBlock Origin vollständig unterstützt. Nachdem Google Chrome den Blocker bereits eingeschränkt hat, zieht mit Microsoft Edge der nächste Chromium-Browser nach – Firefox hält als einziger dagegen.
Hintergrund ist der Erweiterungsstandard Manifest V3. Er ersetzt die bisherige webRequest-Schnittstelle, mit der Werbeblocker Netzwerkanfragen abfangen und filtern, durch das deutlich eingeschränktere declarativeNetRequest. Das volle uBlock Origin lässt sich damit nicht mehr betreiben – auf Chromium-Browsern bleibt nur die abgespeckte Variante „uBlock Origin Lite“.
Microsoft läutet das Aus in Edge ein
Microsoft kündigte am 7. August an, alte Manifest-V2-Erweiterungen für Verbraucher in Edge auslaufen zu lassen; abgeschlossen sein soll der Übergang bis Ende 2026. Mozilla stellte daraufhin klar: „Unsere Unterstützung für uBlock Origin verschwindet nicht.“ Firefox behält die nötige webRequestBlocking-Fähigkeit auch unter Manifest V3 bei.
Für Nutzer heißt das: Wer weiterhin auf den vollen Funktionsumfang von uBlock Origin setzt, ist mit Firefox – oder dem ebenfalls unterstützenden Brave – am besten bedient. Auf Chrome und Edge bleibt nur noch die eingeschränkte Lite-Version.



















