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Planka entfernt SSO aus der Community-Edition

Das beliebte, selbstgehostete Kanban-Werkzeug Planka hat mit Version 2.2.0 die Single-Sign-On-Anmeldung (OIDC/SSO) aus der kostenlosen Community-Edition entfernt. Die Funktion wandert in die kostenpflichtige Pro-Version – ein Schritt, der in der Self-Hosting-Community für Kritik sorgt.

Achtung: Gefahr, sich auszusperren

Besonders heikel: Nach dem Update werden alle Konten deaktiviert, die sich per SSO anmelden, weil sie über kein Passwort-Login verfügen. Ist das einzige Administrator-Konto einer Instanz SSO-basiert, sperrt man sich damit selbst aus. Betreiber sollten also vor dem Update ein Admin-Konto mit Passwort einrichten.

Die „SSO-Tax“

SSO hinter eine Bezahlschranke zu legen, ist als Einnahmequelle bei selbstgehosteten Projekten verbreitet – und unbeliebt: Kritiker sprechen von der „SSO-Tax“. Planka begründet den Schritt damit, dass OIDC/SSO ohnehin als Pro-/Enterprise-Funktion gedacht gewesen sei und in der Community-Edition nie ins Modell gepasst habe.

Anders als bei Projekten, die SSO von Anfang an kostenpflichtig halten, empfinden viele Nutzer die nachträgliche Entfernung als „Rug-Pull“ – schließlich haben sie bereits Zeit und Aufwand in die Einrichtung gesteckt. Wer SSO braucht, muss nun zu Planka Pro wechseln; alternativ gibt es Projektmanagement-Tools, die SSO weiterhin frei anbieten.


Quellen: Self-Host Weekly, Planka auf GitHub.

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