Apple hat die Signierung für die Betriebssystemversion iOS 26.6.2 offiziell eingestellt. Wer sein iPhone bereits auf das am 15. September 2026 veröffentlichte iOS 27 aktualisiert hat, kann damit nicht mehr auf die vorherige Hauptversion zurückwechseln. Aufgefallen war die Änderung zuerst dem Nutzer Aaron Perris auf der Plattform X, wie unter anderem 9to5mac.com berichtete.
Serverseitige Signatur blockiert ältere Versionen
Das sogenannte Signing ist ein Sicherheitsmechanismus von Apple: Bei jeder Installation oder Wiederherstellung eines iPhones überprüft das Gerät online über Apples Server, ob die jeweilige Firmware-Version noch offiziell freigegeben und digital signiert ist. Fehlt diese Signatur, verweigert das System die Installation. Nutzer können diese Sperre nicht umgehen, indem sie die passende Firmware-Datei (IPSW-Datei) von iOS 26.6.2 manuell aus dem Internet laden und über einen Computer wiederherstellen oder flashen wollen.
Dieses Vorgehen gehört bei Apple zur Routine. Um bekannte Sicherheitslücken auf möglichst vielen Geräten zu schließen und die Nutzerschaft auf dem aktuellen Versionsstand zu halten, stoppt der Hersteller kurz nach dem Erscheinen eines größeren System-Updates regelmäßig die Signierung älterer Ausgaben.
Auch Ausweichweg über iOS 26.7 ist versperrt
Für Anwender, die nach dem Umstieg auf Probleme wie einen erhöhten Akkuverbrauch unter iOS 27 oder andere Anfangsschwierigkeiten stoßen, ist der Rückweg nun endgültig versperrt. Auch ein Downgrade auf das am 14. September 2026 erschienene iOS 26.7 steht nicht zur Verfügung: Während Apple iOS 26.7 für ältere Systeme bereitgestellt hat, wurde die Version für iPhones ausschließlich als direktes Over-the-Air-Update (OTA) verteilt. Ein eigenständiges Wiederherstellungsabbild (IPSW) wurde – im Gegensatz zu iPadOS 26.7 – für iPhones nicht bereitgestellt.
iOS 26.6.2 war erst am 8. September 2026 unter der Build-Nummer 23G90 verteilt worden, um Fehler beim Download von Software-Updates über das Mobilfunknetz zu beheben. Betroffen vom Stopp sind neben Nutzern, die unzufrieden mit iOS 27 sind, vor allem die Jailbreak-Szene sowie Sicherheitsforscher, die für Prüfzwecke häufig auf ältere Softwarestände angewiesen sind.
Was Nutzer jetzt beachten müssen
Wer bisher noch iOS 26 nutzt und vor dem Versionswechsel zögert, kann vorerst auf diesem Systemstand bleiben und Sicherheitsupdates wie iOS 26.7 per OTA einspielen. Nach einem Wechsel auf iOS 27 ist der Umstieg jedoch endgültig. Betroffene Anwender, die nach dem Update mit Softwareproblemen kämpfen – etwa durch Fehler in Systemkomponenten unter iOS 27 –, können nicht auf alte Versionen ausweichen, sondern müssen auf kommende Nachbesserungen von Apple warten.
Quellen: Borncity.com

















