Das schlanke Debian-Derivat DietPi ist in Version 10.7 erschienen und stattet Single-Board-Computer und Homelab-Server mit einem neuen Netzwerk-Werkzeug sowie erstmals mit Container- und VM-Images aus.
Neues Werkzeug dietpi-network
Kernstück der Ausgabe ist das Tool dietpi-network, mit dem sich mehrere Ethernet- und WLAN-Schnittstellen unabhängig voneinander konfigurieren lassen. Es verlangt keine festen Namen wie eth0 oder wlan0 mehr, sondern erkennt Schnittstellen anhand ihres Typs und unterstützt sowohl systemds vorhersagbare Bezeichnungen als auch virtuelle Interfaces. So kann eine Karte den Internetzugang über ein Gateway liefern, während eine zweite ausschließlich per statischer IP das lokale Netz bedient.
Container und virtuelle Maschinen
Zum ersten Mal liefert das Projekt Images für Container mit virtuellem Netzwerk aus, bei denen Netzwerk-Stack und SSH-Server bereits vorinstalliert sind. Hinzu kommen ARMv8-VM-Abbilder für gängige Virtualisierer. Neu offiziell unterstützt wird außerdem der Einplatinenrechner LubanCat 4 mit Rockchip-RK3588S-SoC.
Neue Pakete und Fehlerkorrekturen
Über die Softwareverwaltung lassen sich nun die Inventarverwaltung HomeBox und die Video- und Automationsplattform Scrypted installieren. Daneben behebt DietPi 10.7 Probleme bei Raspberry Pi, Orange Pi 5/5B, Ampache, WiringPi und Roon Bridge.
Quelle: DietPi Release Notes v10.7 (12. September 2026).



















