Die aus Windows bekannte Frame-Generation-Technik Lossless Scaling läuft jetzt spürbar runder unter Linux: Am 5. September 2026 ist lsfg-vk 2.0 erschienen – mit einer komplett neuen Pipeline, die auf Handhelds wie dem Steam Deck die Bildrate laut Entwickler verdrei- bis vervierfachen soll.
Was lsfg-vk leistet
lsfg-vk ist ein Vulkan-Layer, der die aus der Windows-App Lossless Scaling bekannte Zwischenbildberechnung (LSFG) auf Linux und SteamOS bringt. Nutzer müssen die App weiterhin auf Steam besitzen und dort auf den Branch „lsfg-vk“ wechseln. Das Tool schiebt anschließend generierte Zwischenbilder in nahezu jedes Spiel und hebt so die wahrgenommene Flüssigkeit – besonders dort, wo Handheld-Hardware an ihre Grenzen kommt.
Was in Version 2.0 neu ist
- Neue bindless Pipeline mit FP16-Beschleunigung: auf Hardware mit 2:1-FP16-Verhältnis (viele AMD-Notebooks und Handhelds) zwei- bis dreimal schneller als zuvor – ohne Qualitätsverlust.
- Speicherbedarf auf rund 30 Prozent des Vorgängers gesenkt, laut Entwickler damit sogar effizienter als die Windows-Fassung.
- Vulkan-Anforderung von 1.3 auf 1.2 gesenkt – damit läuft es praktisch auf jeder Vulkan-fähigen GPU.
- Neue Qt6-Oberfläche statt GTK, Download von 70 MB auf wenige Kilobyte geschrumpft, dazu ein CLI-Werkzeug für Benchmarks und Systemchecks.
Für wen sich das lohnt
Entwickler PancakeTAS meldet auf dem Steam Deck Zuwächse von etwa 3 bis 4x, auf einem Radeon-680M-Notebook rund 3,5x und auf einer Desktop-RTX-5080 gut 34 Prozent. Wichtig bleibt: Frame Generation erzeugt keine echten Frames, kann Eingabeverzögerung hinzufügen und passt nicht zu jedem Genre. Das Projekt ist zudem von GitHub weggezogen und hat wegen KI-generierter Forks die Lizenz geändert. Installiert wird per Flatpak oder Selbstbau.
Quellen: lsfg-vk.dev · GamingOnLinux · Steam Deck HQ



















