Das self-hosted PaaS Coolify ist am 8. September 2026 in Version 4.3.18 erschienen – mit besserer Backup-Überwachung, schlankeren S3-Sicherungen und einem runderneuerten Interface.
Backups melden sich jetzt selbst
Neu ist ein konfigurierbarer Alarm, der auslöst, wenn geplante Datenbank-Backups eine festgelegte Zahl von Tagen ausgefallen sind. Für Volume-Sicherungen, die ausschließlich in ein S3-Ziel gehen, streamt Coolify die Archive nun direkt zum Objektspeicher, statt sie lokal zwischenzuspeichern – das spart Plattenplatz auf dem Host. Die Backup-Historie ist zudem paginiert und durchsuchbar.
Überarbeitetes Interface, viele Detailfixes
Das Update bringt eine größere UI-Auffrischung mit WCAG-konformen Kontrasten, einheitlichen Oberflächen und einer neu gebauten mobilen Navigation. Dazu kommen Korrekturen, die im Alltag zählen: SSH-Proxy-Kommandos wie cloudflared funktionieren wieder, weil der PATH erhalten bleibt, die Wildcard-Domain-Validierung greift korrekt, und dank größerer Header-Puffer verarbeitet Nginx nun auch große Cookies.
Für wen sich das Update lohnt
Wer Coolify als Heroku-Alternative im Homelab betreibt, profitiert vor allem von verlässlicheren Backups und weniger Reibung bei Domains und Reverse-Proxy. Parallel steht bereits ein Release-Kandidat 4.4 mit OpenID-Connect-Login und teambezogenen Integrations-Tokens zum Test bereit.
Quelle: Details und vollständiges Changelog in den offiziellen Release Notes zu Coolify 4.3.18 auf GitHub.



















