Elektrische Zahnbuerste im Bad

Dyson CameraJet: Erste Zahnbürste des Konzerns kommt mit KI-Kamera und Wasserstrahl

Dyson wagt sich in einen völlig neuen Markt: Auf der IFA 2026 in Berlin präsentierte der Technikkonzern mit der CameraJet seine erste elektrische Zahnbürste – ausgestattet mit einer winzigen KI-Kamera und einem integrierten Wasserstrahl. Preis laut Dyson: rund 499 US-Dollar.

Kamera trifft Wasserstrahl

Herzstück der CameraJet ist eine Makrolinse mit rund 100.000 Pixeln, die im Betrieb bis zu 28 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Ein von Dyson „Gap Optical Targeting“ genanntes maschinelles Lernverfahren wertet die Bilder in Echtzeit aus, erkennt Lücken zwischen den Zähnen und löst – laut Dyson innerhalb von rund 100 Millisekunden – einen präzisen Strahl Mundspülung genau an dieser Stelle aus. Putzen und Wasserflossen sollen so gleichzeitig ablaufen.

Sechs Jahre Entwicklung

Nach Firmenangaben steckten sechs Jahre Entwicklung, mehr als 470.000 Dentalbilder und rund 661 Ingenieure im Projekt. Angeboten wird die Bürste als Teil eines „Dyson Dental System“ mit Ladestation, Reise-Etui, Zahnpasta und Mundspülung. Zur Vorbestellung nennt Dyson zwei Farbvarianten: Ceramic Ultra Blue und Ceramic Pink.

Premium-Preis und offene Fragen

Mit knapp 500 Dollar liegt die CameraJet deutlich über gängigen Modellen von Oral-B oder Philips Sonicare. Erste Tester lobten das überraschend klare Kamerabild, merkten aber an, dass die Bürste beim reinen Putzen etwas klobig wirke und propritäre Bürstenköpfe laufende Kosten verursachen. Auch die Kombination aus Kamera und App-Anbindung im Mund dürfte Datenschutzfragen aufwerfen.

Quellen: Engadget · Gizmodo · Dezeen

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