GNOME 51 „A Coruña“ hat am 2. September 2026 den Release Candidate erreicht – die letzte Teststufe vor der stabilen Ausgabe, die für den 16. September geplant ist. Compositor und Shell erhalten dabei noch spürbare Feinarbeit.
Cross-GPU-Scan-out und Blur im Compositor
Der Fensterverwalter Mutter 51.rc bringt Unterstützung für Cross-GPU-Buffer-Scan-out samt automatischem Test – das entlastet vor allem Hybrid-Notebooks mit zwei Grafikchips. Neu ist zudem eine Richtlinie für den bereits in der Beta eingeführten Wayland-Weichzeichner: Standardmäßig arbeitet der Blur mit 24 Pixel Radius. Hinzu kommen Night-Light-Unterstützung für Hardware ohne GAMMA_LUT, konfigurierbare Radiergummi-Tasten für Stifte sowie Hardware-Cursor für SVG-Zeiger.
Glycin bringt Rust in die Shell
Die GNOME Shell 51.rc setzt beim Laden und Zwischenspeichern von Hintergrundbildern nun auf die in Rust geschriebene Bibliothek Glycin. Dazu kommen Korrekturen am Direct-Scan-out sowie zahlreiche behobene Speicherlecks und Abstürze quer durch den Stack.
Fahrplan bis zum 16. September
Mit dem RC greifen die UI-, Feature- und API-Freezes: Bis zur Freigabe fließen nur noch Fehlerkorrekturen ein. Bereits in der Beta angelegt waren die webbasierte Anmeldung im Login-Bildschirm, die Beachtung der Einstellung für reduzierte Bewegung sowie vollständige SVG-Cursor. Die stabile Version 51.0 soll am 16. September 2026 erscheinen und danach ihren Weg in Distributionen wie Fedora 44 und Ubuntu finden.
Quellen: GNOME Discourse · Phoronix



















