DJI, weltweit vor allem für Drohnen und Gimbals bekannt, drängt mit voller Kraft in den Saugroboter-Markt: Auf der IFA Berlin (4. bis 8. September 2026) feiert die Serie Romo 2 am Stand in Halle 20-129 ihr Europa-Debüt. Die beiden Modelle Romo P2 und Romo A2 wurden bereits im Mai 2026 in China vorgestellt und kommen nun nach Europa – flankiert von der 360-Grad-Kamera Osmo 360 II und einem neuen Power-Ökosystem.
Was die Romo 2 kann
Kernstück ist eine Saugleistung von bis zu 36.000 Pa – ein deutlicher Sprung gegenüber den 25.000 Pa des ersten Romo aus dem Vorjahr. Zur Orientierung setzt DJI auf eine Sensorkombination aus LiDAR, binokularen Fischaugen-Kameras und ToF-Sensoren, die transparente Hindernisse, dünne Kabel und Haustiernäpfe erkennen soll. Auffälligstes Merkmal ist ein beweglicher Roboterarm, der sich um bis zu 123 Grad ausfährt, um Kanten und Ecken zu erreichen.
Klettern, wischen, selbst reinigen
Das Topmodell überwindet einzelne Hindernisse bis 4 cm und doppelte Schwellen bis 8,5 cm Höhe. Die Basisstation wäscht die Wischmopps mit Heißwasser, trocknet mit Heißluft und desinfiziert per UV-Licht. In China kostet der Romo P2 rund 5999 Yuan (etwa 750 Euro); konkrete europäische Preise und ein finales Verkaufsdatum sind noch offen.
Angriff auf die Platzhirsche
Mit der Romo 2 zielt DJI direkt auf die etablierten Marktführer Roborock, Ecovacs und Dreame. Ob der Markenname aus der Drohnenwelt reicht, um im hart umkämpften Premiumsegment zu bestehen, dürfte sich in Berlin erstmals vor europäischem Publikum zeigen.
Quellen: DJI / PR Newswire, Allround-PC, teltarif.de, Notebookcheck.



















