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Debian 11 „Bullseye“ ist am Support-Ende: Keine Sicherheitsupdates mehr

Am 31. August 2026 hat Debian 11 „Bullseye“ nach fünf Jahren das End of Life (EOL) erreicht. Damit endet auch die verlängerte Pflege durch das Debian-LTS-Team – seit September 2026 gibt es keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr. Wer weiter auf Bullseye setzt, betreibt Server und Desktops künftig ohne Patches für neu entdeckte Lücken.

Was das EOL konkret bedeutet

Bullseye erschien am 14. August 2021 und durchlief zunächst drei Jahre regulären Support, bevor das LTS-Team am 14. August 2024 übernahm. Mit dem 31. August 2026 ist auch diese Phase beendet. „End of Life“ bedeutet: keine Sicherheitsaktualisierungen, keine Bugfixes und keine offiziellen Advisories mehr. Bekannte wie neue Schwachstellen bleiben offen – für aus dem Internet erreichbare Dienste ein stetig wachsendes Risiko.

Der empfohlene Upgrade-Pfad

Debian rät zum Sprung auf Debian 12 „Bookworm“, das als oldstable noch bis zum 30. Juni 2028 LTS-Pflege erhält. Aktuelles Stable ist bereits Debian 13 „Trixie“ (Erstrelease 9. August 2025, inzwischen Punktrelease 13.6 vom Juli 2026). Versionssprünge unterstützt Debian jedoch nicht: Von Bullseye geht es zuerst auf Bookworm, danach separat weiter auf Trixie.

  • Backup ziehen, dann die sources.list von bullseye auf bookworm umstellen.
  • Upgrade mit apt update && apt full-upgrade anstoßen und das Distributions-Upgrade abschließen.
  • Anschließend optional weiter auf Debian 13 „Trixie“.
  • Wo ein Sofort-Upgrade unmöglich ist: kommerzielle Extended LTS (Freexian) für ausgewählte Pakete prüfen.

Quellen: Debian-Projekt – LTS-EOL-Ankündigung, Debian „trixie“ Release-Info, Linuxiac, TuxCare.

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