Aqara zeigt zur IFA Berlin 2026 (4.–8. September, Halle 1.2) seine Vision einer „raumzentrierten“ Smart-Home-Steuerung. Im Zentrum steht der Spatial Multi-Sensor FP400 – ein mmWave-Radarsensor, der mehrere Personen samt Körperhaltung erkennen soll.
mmWave statt PIR: Was der FP400 kann
Der FP400 nutzt Radar im Millimeterwellen-Bereich und soll laut Aqara bis zu zehn Personen gleichzeitig orten – inklusive Unterscheidung von Stehen, Sitzen und Liegen sowie Sturzerkennung. Die Abdeckung reicht bis 10 × 8 Meter, dazu kommt ein Helligkeitssensor. Anders als klassische PIR-Melder, die nur Bewegung registrieren, erfasst mmWave-Radar auch ruhende Anwesenheit: Das Licht bleibt an, während man still auf dem Sofa sitzt. Die vollen Ortungsfunktionen laufen laut Hersteller über einen Aqara-Hub (Zigbee); per Matter über Thread bleiben Präsenz- und Lichtsensor nutzbar.
Hubs als Matter-Zentrale
Als Steuerzentrale positioniert Aqara den Edge Hub M300, der Zigbee, Thread, Wi-Fi und Ethernet bündelt und als Matter-Controller sowie Thread-Border-Router zwischen Aqara-Geräten und Ökosystemen wie Apple Home, Alexa und Google Home vermittelt. Matter und Thread sind hier der Schlüssel: Sie sollen herstellerübergreifende Kompatibilität sichern – auch wenn die feinste Spatial-Intelligence laut Aqara bislang an die eigene Plattform gebunden bleibt.
Preise und Verfügbarkeit
Konkrete Preise und Marktstarts blieben zur IFA offen; der FP400 ist in Teilen Europas bereits im EU-Store gelistet, ein offizieller UVP wurde noch nicht genannt. Erstmals gezeigt hatte Aqara den Sensor bereits zur CES 2026 – in Berlin rückt er nun ins Rampenlicht.
Quellen: Aqara IFA 2026, HomeKit Blog, HomeKit News, Forbes. Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.



















