Ein neues quelloffenes Projekt namens „Nextcloud Native“ will die vielen Nextcloud-Dienste in einer einzigen, nativen Oberfläche vereinen: Files, Fotos, Talk, Kalender, Mail und mehr. Der Client wird unabhängig entwickelt und ist ausdrücklich nicht mit der Nextcloud GmbH verbunden.
Bisher greifen viele Nutzer über den Browser oder einzelne Apps auf ihre Nextcloud zu. Nextcloud Native bringt diese Bausteine stattdessen unter einem Dach zusammen – mit gemeinsamer Navigation und einheitlichem Design. Dabei verhält sich jeder Bereich so, wie man es erwartet: Mail wie ein Postfach, Deck wie ein Board, Tables wie eine Tabelle und die Fotos-Ansicht wie eine Mediathek.
Nativ statt eingebettete Webseiten
Technisch setzt das Projekt auf die offiziellen Server-APIs und native Plattform-Integrationen, statt einfach Webseiten einzubetten. Das verspricht eine flüssigere, systemnähere Bedienung. Lauffähige Builds gibt es für Linux (die primäre Entwicklungsplattform), Android und Windows; Versionen für iPhone und iPad sind geplant, aber noch nicht verfügbar.
Einordnung
Wichtig: Nextcloud Native befindet sich noch im Alpha-Stadium und ist damit eher zum Ausprobieren als für den produktiven Dauereinsatz gedacht. Für Selbst-Hoster, die sich einen modernen, einheitlichen Client wünschen, ist das Projekt aber ein vielversprechender Kandidat, den man im Auge behalten sollte.
Quellen: Linuxiac, nc-native auf GitHub.



















