SanDisk bringt mit den Baureihen NAS 600 und NAS 800 zwei speziell für Netzwerkspeicher entwickelte SSD-Familien in den Handel. Der Marktstart erfolgt im September 2026 – rechtzeitig für alle, die ihr NAS oder Homelab auf reinen Flash-Speicher umrüsten wollen.
Zwei Serien für unterschiedliche Schächte
Die NAS 600 setzt auf klassisches SATA III im 2,5-Zoll-Format und deckt Kapazitäten von 500 GB bis 4 TB ab. Mit bis zu 560 MB/s ist sie als pflegeleichter HDD-Ersatz für vorhandene Laufwerksschächte gedacht. Deutlich schneller arbeitet die NAS 800: Die M.2-2280-NVMe-SSD nutzt PCIe 5.0, skaliert bis 7,68 TB und erreicht laut SanDisk bis zu 14.900 MB/s beim Lesen sowie 13.200 MB/s beim Schreiben.
Auf Dauerbetrieb ausgelegt
Beide Serien zielen auf den Rund-um-die-Uhr-Betrieb im NAS. Für die NAS 600 nennt der Hersteller eine Ausdauer von bis zu 2.500 TBW, für das 7,68-TB-Modell der NAS 800 sogar bis zu 14 PBW. Dazu kommen bis zu 2,3 Millionen IOPS und fünf Jahre Garantie. Die Preise starten laut SanDisk bei rund 180 US-Dollar für die NAS 600 (500 GB) und 310 US-Dollar für die NAS 800 (960 GB).
Was das für Homelabs bedeutet
Mit dem Trend zu kompakten All-Flash-NAS-Systemen ohne 3,5-Zoll-Schächte treffen die Laufwerke einen Nerv. Wer Datenbanken, Virtualisierung oder Videoschnitt lokal betreibt, bekommt eine auf hohe Schreiblast ausgelegte Alternative zu Consumer-SSDs. Ob sich der Aufpreis gegenüber Standard-NVMe lohnt, hängt allerdings stark vom tatsächlichen Schreibaufkommen ab.
Quelle: SanDisk Newsroom



















