Googlebooks: Vorbestellungen für neue Android-Notebooks starten am 21. September

Googlebooks: Vorbestellungen für neue Android-Notebooks starten am 21. September

Google öffnet am Montag, dem 21. September 2026, die Vorbestellungen für eine neue Gerätekategorie: die Googlebooks. Die Notebooks basieren auf einem Betriebssystem, das die Plattformen Android und ChromeOS zusammenführt, und richten sich an Anwender, die eine engere Verzahnung mit dem Android-Smartphone sowie tief integrierte KI-Funktionen suchen.

Bedienung mit Magic Pointer und Glowbar

Erste Vorschauvideos geben Einblick in die Bedienung und Ausstattung der Geräte. Ein zentrales Element ist der sogenannte „Magic Pointer“. Dieses KI-gestützte Steuerelement bindet Googles Sprach- und Textmodell Gemini direkt in die Cursor-Navigation ein. Bewegt man den Zeiger über den Bildschirm, analysiert das System geöffnete Fenster oder Apps und liefert passende, kontextbezogene Vorschläge. Ergänzend können Anwender interaktive Widgets nach eigenem Bedarf anlegen. Äußerlich fallen die Mobilrechner voraussichtlich durch ein Lichtelement namens „Glowbar“ auf, mit dem laut den Vorabinformationen alle Googlebooks ausgerüstet sein dürften.

Hardware von Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo

Ein eigenes Notebook unter der hauseigenen Pixel-Marke bietet Google zum Start nicht an. Stattdessen setzt das Unternehmen auf ein Partnermodell: Hersteller wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo bringen erste Googlebooks auf den Markt. Die Geräte sollen in unterschiedlichen Bauformen und Größen erhältlich sein. Da Google und die Hardwarepartner betonen, auf hochwertige Verarbeitung und erlesene Materialien zu setzen, ist zum Marktstart primär mit Geräten im gehobenen Preissegment zu rechnen. Günstige Einsteigermodelle wurden bislang nicht in Aussicht gestellt.

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Verschmelzung von Android und ChromeOS

Unter der Haube markieren die Googlebooks einen grundlegenden Software-Wechsel. Unter dem Arbeitstitel Aluminium OS führt Google die Entwicklungsstränge von Android und ChromeOS zusammen. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine nahtlosere Zusammenarbeit zwischen Mobiltelefonen und Laptops. Nachdem der Konzern das Vorhaben im Vorjahr angekündigt und im Mai 2026 erste Einblicke gewährt hatte, endet die Sperrfrist für technische Details und Testberichte pünktlich zum Start der Vorbestellungsphase am 21. September.

Was Interessierte jetzt beachten sollten

Wer derzeit die Anschaffung eines neuen Mobilrechners plant, sollte die offizielle Freigabe am 21. September abwarten. Erst dann liegen unabhängige Berichte darüber vor, wie reibungslos das neue Betriebssystem und die Bedienung über den Magic Pointer in der Praxis arbeiten. Da die ersten Googlebooks auf das Premium-Segment abzielen, empfiehlt sich für preisbewusste Käufer vorerst das Abwarten, bis die Hersteller günstigere Modellvarianten nachreichen oder etablierte Systeme mit klassischem ChromeOS im Preis nachgeben.

Quellen: Heise – News

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