Der quelloffene Passwort-Server Vaultwarden ist am 13. September 2026 in Version 1.37.3 erschienen. Das Wartungsrelease des Bitwarden-kompatiblen Selfhosting-Projekts stellt die Absicherung der Anmeldevorgänge in den Mittelpunkt und schließt mehrere sicherheitsrelevante Lücken.
Anmeldung wird gehärtet
Vaultwarden begrenzt nun die Zugriffsrate auf die Prelogin- und Auth-Request-Endpunkte und erschwert so automatisierte Angriffe. Ändern Nutzer ihre Zugangsdaten oder ihre Zwei-Faktor-Einstellungen, werden bestehende „2FA-Merken“-Tokens jetzt widerrufen. Zusätzlich protokolliert der Server IP-Adresse und Benutzernamen bei fehlgeschlagenen E-Mail-Logins mit zweitem Faktor.
Neue Verwaltungsfunktionen
Administratoren können die Zwei-Faktor-Authentifizierung eines Kontos künftig zurücksetzen, etwa wenn Beschäftigte den Zugriff auf ihr Gerät verlieren. Neu ist außerdem die Option SSO_SIGNUPS_ALLOWED, mit der sich die Registrierung per Single Sign-on gezielt steuern lässt.
Fehler behoben
Das Update korrigiert die Passwortänderung mit neueren Web-Vault-Versionen sowie einen Migrationsfehler unter MariaDB 12.2.2. Behoben wurden zudem Probleme beim Organisations-Import und bei der Registrierung von iOS-Clients.
Quellen: Die Angaben stützen sich auf die offiziellen Release-Notes zu Vaultwarden 1.37.3 auf GitHub.



















