Meta hat am 8. September 2026 mit „Muse“ einen persoenlichen KI-Agenten vorgestellt, der Alltagsaufgaben nicht nur beantworten, sondern eigenstaendig erledigen soll – vom Buchen einer Reise bis zum Ausfuellen von Formularen.
Was Muse uebernehmen soll
Nach Angaben von Meta soll Muse Aufgaben und Projekte abnehmen und langfristige Ziele in konkrete Aktionsplaene verwandeln. Der Agent koenne E-Mails verschicken, Reisen buchen, Formulare ausfuellen und Einkaeufe im Namen der Nutzer taetigen. Dazu oeffnet er selbststaendig einen Browser und arbeitet die noetigen Schritte nacheinander ab.
Sicherheit und Datenschutz im Fokus
Muse laeuft laut Meta in einer „Muse Secure VM“, einer eigenen virtuellen Maschine, die den Agenten und die Daten der Nutzer buendelt. Ein separater „Sentinel“-Agent prueft geplante Aktionen, bevor sie ins Internet gehen, und holt bei sensiblen Schritten eine Freigabe ein. Gespraeche und VM-Daten sollen nicht in die Werbesysteme des Konzerns fliessen; zusaetzlich kuendigte Meta eine „Confidential VM“ an, die allein mit einem nutzereigenen Schluessel verschluesselt ist.
Verfuegbarkeit und Einordnung
Der Start erfolgt zunaechst in den USA fuer Nutzer ab 18 Jahren – ueber iOS, Android und die Website muse.ai; Unterstuetzung fuer Metas KI-Brille soll folgen. Die Grundnutzung ist kostenlos, fuer intensivere Nutzung sind kostenpflichtige Abos vorgesehen (Medienberichten zufolge 20 und 100 US-Dollar pro Monat). Muse reiht sich damit in den Wettlauf um „agentische“ Assistenten ein, die eigenstaendig im Web handeln – und wirft zugleich Fragen zu Vertrauen und Kontrolle auf.
Quelle: Meta Newsroom – „Introducing Muse“ (8. September 2026); ergaenzend Berichte von Bloomberg, Axios und TechCrunch.



















