Programmcode auf einem Bildschirm als Symbol fuer die Programmiersprache Rust

48 Milliarden Dollar: KI-Coder Devin schnellt in die Höhe

Der KI-Programmieragent Devin bekommt frisches Kapital in Rekordhöhe: Cognition, das Startup hinter Devin, hat in einer Series-E-Runde rund 2 Milliarden US-Dollar eingesammelt und wird nun mit 48 Milliarden Dollar bewertet. Angeführt wird die Finanzierung von Andreessen Horowitz und Accel.

Bewertung binnen vier Monaten fast verdoppelt

Noch im Mai 2026 war Cognition mit 26 Milliarden Dollar bewertet worden. Die neue Runde hebt den Wert des kalifornischen Unternehmens auf 48 Milliarden Dollar – ein Sprung von fast 85 Prozent in nur vier Monaten. Neben den Lead-Investoren Andreessen Horowitz und Accel beteiligten sich unter anderem Founders Fund, General Catalyst und Avenir. Ein Teil des Kapitals fließt laut Berichten in Rechenleistung: Cognitions Nvidia-Cluster verschlingt jährlich mehrere Hundert Millionen Dollar.

Devin-Umsatz zieht kräftig an

Der Erlös wächst rasant: Nach Angaben aus den Finanzierungsunterlagen kletterte die auf das Jahr hochgerechnete Run-Rate von rund 492 Millionen Dollar im Mai auf inzwischen etwa 900 Millionen Dollar. Devin, ein weitgehend autonom arbeitender Software-Agent, kommt nach Unternehmensangaben in mehreren Branchen zum Einsatz:

  • Citi im Finanzsektor
  • Mercedes-Benz in der Automobilbranche
  • Goldman Sachs sowie die US-Raumfahrtbehörde NASA

KI-Coding bleibt hart umkämpft

Die hohe Bewertung deutet die Fachpresse als Signal, dass der Markt für KI-gestütztes Programmieren kein reines „Winner-take-all“-Geschäft ist. Investoren sehen offenbar Platz für mehrere große Anbieter neben Rivalen wie Cursor. Bemerkenswert: Ausgerechnet Andreessen Horowitz, das zuvor am Verkauf von Cursor verdient hatte, führt nun die Runde beim Konkurrenten Cognition an. Zugleich bleibt das Geschäft teuer – der Mittelabfluss könnte 2026 auf rund 800 Millionen Dollar steigen.

Quellen: TechCrunch · Bloomberg

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