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Pangolin 1.22: KI-Gateway fürs eigene Homelab

Der quelloffene Reverse-Proxy Pangolin, entwickelt vom Team hinter Fossorial (fosrl), hat mit der Serie 1.22 ein zentrales KI-Gateway erhalten. Es bündelt Cloud-Anbieter und selbst gehostete Sprachmodelle hinter einem einzigen, zugriffskontrollierten Endpunkt. Die jüngste Korrekturversion 1.22.2 erschien am 4. September 2026 auf GitHub.

Ein Gateway für Cloud und Eigenbetrieb

Pangolin ist ein selbst gehosteter Reverse-Proxy mit identitätsbasierter Zugriffskontrolle, der Dienste über WireGuard-Tunnel erreichbar macht, ohne dass Ports geöffnet werden müssen. Mit dem in Version 1.22.0 (27. August 2026) eingeführten KI-Gateway lassen sich nun kommerzielle Anbieter und lokale Modelle nebeneinander verwalten. Homelab-Betreiber können so etwa einen selbst gehosteten Dienst und externe APIs über denselben abgesicherten Zugang ansprechen.

Schlüssel, Budgets und Protokolle

Das Gateway bringt Funktionen, die im Eigenbetrieb bislang fehlten:

  • identitätsbasierte und maschinelle virtuelle API-Schlüssel für Nutzer und automatisierte Systeme,
  • Sitzungsprotokolle sowie Auswertungen zu Kosten, Tokens und Nutzung,
  • Budgetgrenzen für Rollen, Anbieter, Modelle, Ressourcen und einzelne Schlüssel.

Für private Gateway-Ressourcen setzt Pangolin das Badger-Traefik-Plugin ab Version 1.6.0 sowie Gerbil 1.5.0 voraus; Clients müssen nach dem 19. August 2026 aktualisiert worden sein. Die Patches 1.22.1 und 1.22.2 räumten anschließend YAML-Fehler, Filterprobleme in Tabellen und zurückgesetzte Formularwerte aus. Ein Downgrade nach dem Update wird nicht unterstützt, weshalb das Team vorab eine Sicherung der Konfiguration empfiehlt.

Quellen: Pangolin Release 1.22.0 (GitHub) · Pangolin Release 1.22.2 (GitHub)

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