Der taiwanische Hersteller Asus hat auf der IFA in Berlin das ProArt P16 vorgestellt – nach Angaben des Unternehmens das erste Kreativ-Notebook mit Nvidias neuem RTX-Spark-Superchip, der bis zu ein Petaflop KI-Leistung in ein nur 1,77 Kilogramm schweres Gehäuse bringt.
Grace-CPU und Blackwell-GPU in einem Chip
Herzstück ist Nvidias RTX Spark, der eine Blackwell-RTX-GPU mit 6.144 Kernen und Tensor-Cores der fünften Generation mit einer Grace-CPU mit bis zu 20 Kernen kombiniert. Bis zu 128 GB Unified Memory stehen bereit – genug, um laut Asus KI-Modelle mit 120 Milliarden Parametern lokal auszuführen, 4K-Videos zu generieren oder große 3D-Szenen zu rendern, ohne die Cloud zu bemühen.
Trotz dieser Leistung bleibt das Gerät mit 12,9 Millimetern das dünnste und leichteste 16-Zoll-ProArt bislang. Der 99-Wattstunden-Akku und ein 4K-OLED-Panel mit 120 Hertz, 1.600 Nits Spitzenhelligkeit und einer Farbabweichung von Delta E kleiner als eins richten sich klar an Fotografen, Cutter und 3D-Künstler.
- ProArt P16: 16 Zoll, 12,9 mm dünn, 1,77 kg, 99-Wh-Akku
- ProArt P14: 14 Zoll, 13,9 mm, 1,48 kg, 3K-Display
- ProArt GR1X: kompakter Mini-PC (150 × 150 × 51 mm) mit 10-GbE und Wi-Fi 7
Zum Preis machte Asus noch keine Angaben. Der Marktstart ist für Herbst 2026 in ausgewählten Regionen geplant; Branchenbeobachter rechnen mit einem Einstieg um 2.000 US-Dollar. Neben dem P16 zeigte Asus in Berlin auch das kleinere P14 sowie den Mini-PC GR1X, die denselben RTX-Spark-Chip nutzen.
Bereits erhältlich – ein aktueller Asus ProArt P16 (Vorgängergeneration):
Quellen: Asus Pressroom · Notebookcheck · PCWorld



















