Arch Linux startet mit einem frischen Installationsabbild in den September: Das ISO 2026.09.01 ist das erste, das standardmäßig auf Linux-Kernel 7.2 setzt. Damit springt das Projekt von der Serie 7.1 auf die neue Generation – und verspricht eine bessere Erkennung aktueller Hardware bei der Installation.
Der Sprung auf Kernel 7.2
Kernstück des neuen Abbilds ist Linux 7.2.2, ein Aufstieg vom bisherigen 7.1.5. Laut Linuxiac ist es das erste Arch-ISO, das die Kernel-Serie 7.2 mitbringt. Für Anwender ist das vor allem beim Erstkontakt relevant: Ein neuerer Kernel erkennt frische Chips, Netzwerkadapter und Speicher-Controller zuverlässiger, was die Installation auf jüngerer Hardware glätten kann. Ergänzt wird das Ganze durch das Firmware-Bundle vom 10. August mit Treibern für AMD, Intel, NVIDIA, Realtek, Qualcomm, Broadcom und MediaTek.
Die Toolchain im Überblick
Auch der Unterbau ist auf aktuellem Stand. Die wichtigsten Bausteine des Abbilds:
- GCC 16.2.1 und glibc 2.44
- Python 3.14.7 und mkinitcpio 41.1
- OpenSSH 10.5p1, OpenSSL 3.6.4 und iproute2 7.2.0
Für wen sich der Download lohnt
Weil Arch Linux ein Rolling-Release ist, müssen bestehende Systeme das ISO nicht laden. Ein reguläres pacman -Syu hält eine laufende Installation ohnehin auf demselben Paketstand. Das monatliche Abbild richtet sich damit vor allem an Neuinstallationen – und an alle, die ein aktuelles Rettungs- oder Live-Medium griffbereit haben wollen.
Quellen: Linuxiac · Arch Linux



















