Server-Hardware

Proton Drive: So geht es in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter

Der Schweizer Datenschutzanbieter Proton hat neue Details zur Weiterentwicklung seines verschlüsselten Cloud-Speichers Proton Drive genannt. Für die zweite Jahreshälfte 2026 kündigt das Unternehmen unter anderem eine Volltextsuche, einen überarbeiteten Sync-Motor für macOS und eine offizielle Linux-Beta an.

Suche und Plattform-Updates

Die Suche soll künftig über reine Dateinamen hinausgehen: Trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung will Proton eine Volltextsuche über die Inhalte auf allen Plattformen bereitstellen. Für macOS baut Proton den bislang nur unter Windows genutzten Cross-Platform-Sync-Engine nach; Nutzer sollen dann beliebige Ordner für die Synchronisierung auswählen können.

iOS, Google-Umzug und Linux

Auf dem iPhone kehrt die zuvor entfernte Integration in Apples Dateien-App noch in diesem Jahr zurück; die Krypto-Laufzeitumgebung wurde dafür von Go vollständig auf Rust umgestellt, um Speicherprobleme zu beheben. Ein neues Transfer-Tool soll den Umzug von Google Drive künftig ohne den Umweg über Google Takeout ermöglichen und auch große Datenmengen bewältigen. Für Linux ist 2026 eine offizielle Beta geplant, zunächst als Hintergrunddienst zur Ordner-Synchronisierung; ein grafischer Client soll 2027 folgen.

Editoren und Krypto-Unterbau

Im Hintergrund optimiert Proton die Web-Editoren von Docs und Sheets für kürzere Ladezeiten und weniger Fehler. Das SDK nähert sich Version 1.0, und das Krypto-Update 2.0 soll 2027 erscheinen, wobei einzelne Komponenten schon in den kommenden Monaten ausgerollt werden.


Quellen: caschys Blog.

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