Die Hackergruppe ShinyHunters weitet ihre Angriffe auf Salesforce-Kunden aus. In den vergangenen Wochen wurden unter anderem Chanel, Pandora und Google als Betroffene bekannt – Teil einer Kampagne, bei der über eine Milliarde Datensätze abgeflossen sein sollen.
Angriff über die Salesforce-Konfiguration
Die Gruppe zielt nicht auf eine Lücke in Salesforce selbst, sondern nutzt aus, wie Unternehmen ihre Salesforce-Umgebungen konfigurieren, verbinden und authentifizieren – etwa über missbrauchte OAuth-Verbindungen und die Experience Cloud. Über drei Kampagnen von Mitte 2025 bis Anfang 2026 sollen so schätzungsweise 1,5 Milliarden Datensätze bei mehr als 1.000 Organisationen erbeutet worden sein; zu den bestätigten Opfern zählen auch Cloudflare, Zscaler und Palo Alto Networks.
Erpressung mit kurzer Frist
Das Vorgehen folgt einem Muster: Daten stehlen, den Zugriff belegen, Lösegeld mit knapper Frist fordern – und bei Weigerung die Daten auf einer Leak-Seite veröffentlichen oder verkaufen. Für Unternehmen heißt das: OAuth-Verbindungen und Drittanbieter-Apps regelmäßig prüfen, Berechtigungen minimieren und die Salesforce-Zugänge konsequent absichern.
Quellen: Salesforce Ben, Infosecurity Magazine.



















