Eine Schwachstelle mit dem höchstmöglichen Schweregrad (CVSS 10,0) im Oracle HTTP Server und dem WebLogic Server Proxy Plug-in wird aktiv angegriffen. Die US-Behörde CISA hat CVE-2026-21962 in ihren Katalog aktiv ausgenutzter Lücken aufgenommen.
Unauthentifiziert übernehmbar
Über die Lücke kann ein nicht angemeldeter Angreifer mit Netzwerkzugriff per HTTP betroffene Server kompromittieren – bis hin zum unbefugten Zugriff auf oder der Veränderung kritischer Daten. Betroffen sind der Oracle HTTP Server und das WebLogic Server Proxy Plug-in, das den HTTP Server mit WebLogic verbindet.
Schon seit Januar ausgenutzt
Oracle hatte die Lücke bereits mit den Januar-2026-Updates geschlossen. Angriffe laufen laut Sicherheitsforschern – zuerst von CloudSEK gemeldet – jedoch bereits seit Januar. Die Kombination aus maximalem Schweregrad und aktiver Ausnutzung macht die Lücke besonders brisant.
Die Frist läuft
CISA nahm die Schwachstelle am 24. August in ihren KEV-Katalog auf und setzte US-Bundesbehörden eine Frist bis zum 27. August. Wer Oracle HTTP Server oder WebLogic einsetzt, sollte die Patches umgehend einspielen.
Quellen: SecurityWeek, The Hacker News.



















