Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat vier kritische Schwachstellen in ihren Katalog aktiv ausgenutzter Lücken aufgenommen. Betroffen sind macOS, Microsoft SharePoint, VMware vCenter und der Windows-IKE-Dienst – alle werden bereits angegriffen. Die Patches sollten dringend eingespielt werden.
Die vier Lücken im Überblick
- macOS Screen Sharing (CVE-2026-65400, CVSS 9,8): Angreifer im Netzwerk melden sich ohne gültige Zugangsdaten an – genutzt, um Monero-Krypto-Miner zu verteilen.
- Microsoft SharePoint (CVE-2026-55040, CVSS 9,1): Umgehung einer Sicherheitsfunktion; ausgenutzt nach Veröffentlichung eines Proof-of-Concept.
- VMware vCenter (CVE-2026-59310, CVSS 9,8): Path-Traversal ermöglicht Codeausführung. Eine mutmaßlich China-nahe Gruppe installierte Backdoors – 361 Opfer-IPs in 47 Ländern, gefolgt von Babuk-basierter Ransomware.
- Windows IKE-Dienst (CVE-2026-33824, CVSS 9,8): Eine Double-Free-Lücke erlaubt Codeausführung über das Netzwerk; ausgenutzt von chinesischsprachigen Angreifern.
Was jetzt zu tun ist
CISA setzte US-Bundesbehörden eine Frist bis zum 21. August, um die Systeme zu aktualisieren. Auch alle anderen Betreiber – vom Unternehmen bis zum Homelab – sollten die verfügbaren Sicherheitsupdates umgehend einspielen.
Quellen: The Hacker News, CISA.



















