Der moderne, auf Flatpak ausgerichtete App-Store Bazaar ist offiziell dem GNOME Circle beigetreten. Das Projekt positioniert sich als Nachfolger von GNOME Software und peilt dafür GNOME 52 an – ein möglicher Wendepunkt, wie Apps unter GNOME entdeckt und installiert werden.
Was Bazaar ist
Bazaar ist ein neuer App-Store für den GNOME-Desktop, der sich auf das Entdecken und Installieren von Anwendungen aus Flatpak-Quellen – allen voran Flathub – konzentriert. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die Entwickler hinter den Apps zu unterstützen. Distributionen können zudem einen „kuratierten“ Bereich einrichten, um empfohlene Anwendungen hervorzuheben.
Aufnahme in den GNOME Circle
Der GNOME Circle ist eine Initiative, die unabhängig entwickelte Apps und Bibliotheken ins GNOME-Ökosystem holt, sofern sie den Plattform- und Design-Prinzipien folgen – inklusive Zugang zu Projekt-Infrastruktur und Promotion. Die Aufnahme von Bazaar ist damit ein deutliches Signal für die künftige Richtung.
Dass die Technik reif ist, zeigt die Praxis: In modernen Distributionen ersetzt Bazaar bereits GNOME Software – die Universal-Blue-Variante Bluefin nutzt es schon als Standard-App-Store. Für Nutzer verspricht das eine modernere, stärker auf Flathub ausgerichtete Software-Verwaltung.
Quellen: Linuxiac, Bazaar auf GitHub.



















