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Fish Shell 4.9: Schnellere Tab-Vervollständigung und Konsole-Fix

Die benutzerfreundliche Unix-Shell Fish ist in Version 4.9 erschienen und behebt gleich mehrere Ärgernisse im Alltag am Terminal. Nach dem Erstrelease 4.9.0 vom 3. September 2026 legten die Entwickler binnen zwei Tagen die Korrekturversionen 4.9.1 und 4.9.2 nach – letztere am 5. September. Fish gilt als Shell, die ohne Konfiguration auskommt und mit Autovervollständigung, Syntaxhervorhebung und aussagekräftigen Vorschlägen punktet.

Weniger Reibung im interaktiven Betrieb

Im KDE-Terminal Konsole hatte das Kitty-Tastaturprotokoll zuletzt das Scrollen gestört; Fish 4.9.0 deaktiviert das Protokoll dort per Voreinstellung, lässt sich aber über ein Feature-Flag wieder einschalten. Spürbar schneller arbeitet nun auch die Tab-Vervollständigung in Verzeichnissen mit langsamen Symlinks. Zudem lassen sich auf Terminals wie Kitty die Tasten Leertaste und Umschalt+Leertaste getrennt belegen.

  • Abkürzungen (Abbreviations) zeigen ihre Beschreibung jetzt im Vervollständigungs-Pager.
  • Verschachtelte Listen-Indizes wie $foo[$bar[1] 2] sind erlaubt.
  • Der Vi-Modus stellt die Befehle cF und cT wieder her.

Zwei Nachbesserungen für die Tastatur

Version 4.9.1 räumte drei Eingabeprobleme aus: Auf nicht standardmäßigen Tastaturlayouts löste Fish Bindungen für die physische statt die belegte Taste aus, die Leertaste bei aktiver IME-Eingabe funktionierte falsch, und unter macOS fügt die Wahltaste jetzt wieder Zeichen wie das @ auf deutschen Layouts ein, statt eine Tastenbindung auszulösen. Version 4.9.2 korrigierte schließlich eine dadurch entstandene Regression bei der Tastaturbehandlung unter macOS. Wer Fish nutzt, sollte direkt auf 4.9.2 aktualisieren.

Quellen: fishshell.com – Release Notes · Linuxiac

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