Auf der IFA 2026 in Berlin hat Midea eine sprachgesteuerte Klimaanlage vorgestellt, die kühle Luft nicht mehr pauschal in den Raum bläst, sondern gezielt zu den Menschen leitet. Das Gerät erkennt laut Midea per Sensorik und Bildgebung, wo sich Personen aufhalten, und richtet den Luftstrom individuell aus.
So funktioniert die gezielte Kühlung
Im Kern steht ein mmWave-Sensorsystem, das gemeinsam mit einer bildgebenden Erfassung die Position der Nutzer im Raum bestimmt. Statt den gesamten Raum gleichmäßig herunterzukühlen, schickt die Anlage laut Midea einen gerichteten Kühlstrom genau dorthin, wo jemand sitzt oder steht. Das soll unangenehme Zugluft an unbesetzten Stellen vermeiden und zugleich Energie sparen – weniger verschwendete Kälte bei gleichem Komfort.
Sprachsteuerung und vernetztes Raumklima
Die Klimaanlage lässt sich per Sprache bedienen und synchronisiert sich mit weiteren Midea-Geräten für die Luftqualität, etwa einem Luftbefeuchter. So sollen Zieltemperatur und Luftfeuchtigkeit gemeinsam geregelt werden. Midea ordnet das Konzept in seine KI-Strategie ein, zu der auch das System AI ECOMASTER für intelligentes Energiemanagement gehört.
Noch kein Serienprodukt
Einen konkreten Produktnamen, technische Eckdaten, einen Preis oder ein Verkaufsdatum nannte Midea auf der Messe nicht. Berichten zufolge lief das Gerät am Stand noch nicht im Regelbetrieb – es handelt sich also eher um einen Technologieausblick als um ein kaufbares Produkt. Ähnliche personenbezogene Luftführung testen auch andere Hersteller. Wer heute eine mobile Midea-Klimalösung sucht, wird dagegen bereits beim ebenfalls gezeigten R290-Modell PortaSplit fündig.
Bereits erhältlich – die mobile Midea-Klimaanlage PortaSplit:
Quellen: Midea / PR Newswire · Tom’s Guide (IFA-2026-Rundgang)



















