Mit „Agent Canvas“ bietet das quelloffene Projekt OpenHands eine selbst hostbare Schaltzentrale für KI-Coding-Agenten. Das MIT-lizenzierte Werkzeug läuft standardmäßig lokal und macht aus einzelnen Coding-Agenten ein dauerhaft verfügbares „Entwickler-Team“.
Lokal starten, bei Bedarf skalieren
Agent Canvas ist ein „local-first“-Arbeitsbereich, in dem sich eine oder mehrere Agenten-Sitzungen starten, Gespräche einsehen sowie Dateien und Terminal-Ausgaben verwalten lassen. Nützliche Abläufe lassen sich zu Automationen machen – etwa Berichte, die nach Slack posten, oder das automatische Zerlegen von GitHub-Issues in Aufgaben. Standardmäßig läuft alles auf dem eigenen Rechner; bei Bedarf lassen sich Agenten in Docker-Containern, auf VMs oder in der eigenen Firmeninfrastruktur ausführen.
Offen für fremde Agenten
Out of the box nutzt Agent Canvas den quelloffenen OpenHands-Agenten, kann aber auch Drittanbieter-Agenten wie Claude Code oder Codex einbinden. Das macht das Tool zu einer herstellerneutralen Oberfläche für agentisches Programmieren.
Für wen es sich lohnt
Für Entwickler und Teams, die KI-Coding-Agenten produktiv und unter eigener Kontrolle betreiben wollen – ohne sich an einen einzelnen Cloud-Anbieter zu binden. Der Quellcode steht frei auf GitHub bereit.



















