Meta hat sich im Prozess um Social-Media-Sucht bei Jugendlichen auf einen Vergleich von bis zu 16,68 Milliarden US-Dollar geeinigt. 29 US-Bundesstaaten hatten dem Konzern vorgeworfen, Facebook und Instagram gezielt suchterzeugend gestaltet zu haben.
Die Vorwürfe
Die Kläger warfen Meta vor, seine Plattformen so entworfen zu haben, dass sie Kinder und Jugendliche fesseln, über deren Sicherheit getäuscht und unrechtmäßig persönliche Daten von Kindern gesammelt zu haben. Der Prozess in Kalifornien hatte am 18. August begonnen und war auf sechs Wochen angelegt; ausgesagt hatten unter anderem Instagram-Chef Adam Mosseri sowie aktuelle und frühere Meta-Mitarbeiter.
Was Meta ändern muss
Der Vergleich verpflichtet Meta zu täglichen Zeitlimits und nächtlichen Einschränkungen für jugendliche Nutzer, zu strengeren Altersprüfungen und zu erweiterten elterlichen Kontrollen. Berichten zufolge summiert sich die Zahlung über zehn Jahre auf rund 18 Milliarden Dollar, die in Jugendschutz-Initiativen fließen sollen. Meta bestreitet ein Fehlverhalten.



















