Abstrakte KI-Visualisierung fuer ein neues Sprachmodell

OpenAIs eigener KI-Chip „Jalapeño“ schlägt Nvidias Blackwell bei der Effizienz

OpenAI hat gemeinsam mit Broadcom erste Benchmark-Ergebnisse seines eigenen Inferenz-Chips „Jalapeño“ vorgestellt – und der schlägt Nvidias Blackwell-Systeme bei der Energieeffizienz. Die Zahlen wurden von der Analysefirma SemiAnalysis unabhängig bestätigt.

1,5- bis 1,9-mal effizienter

Über drei öffentliche Modelle hinweg – GPT-OSS 120B, DeepSeek R1 670B und Moonshot Kimi K2.5 1T – liefert Jalapeño laut OpenAI 1,5- bis 1,9-mal mehr KI-Rechenleistung pro Watt als Nvidias Blackwell (getestet gegen die Systeme GB200 und GB300). Bei der Latenz liegt der Chip sogar 1,7- bis 3,6-mal vorn. Er ist speziell für Inferenz – den laufenden Betrieb von KI-Modellen – optimiert und wurde teils mit KI-Unterstützung entworfen. Vorgestellt wurde er auf der Hot Chips 2026.

Zunächst nur kleine Stückzahlen

Der Rollout beginnt Ende 2026 in „sehr kleinen Stückzahlen“, die große Skalierung ist für 2027 geplant. OpenAI betont, weiterhin Nvidia-Hardware zu kaufen – der eigene Chip ist eine Ergänzung, kein sofortiger Ersatz.

Für Nvidia ist die Nachricht dennoch heikel: Immer mehr Großkunden entwickeln eigenes Silizium und setzen damit die hohen Margen des Marktführers unter Druck.


Quellen: OpenAI, Tom’s Hardware, CNBC.

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