Canonical, die Firma hinter Ubuntu, fördert ein dreijähriges Promotionsprojekt an der University of Bristol, das C-Code automatisch in speichersicheres Rust übersetzen soll.
Das Projekt
Die Forschung leitet Professor Meng Wang in Bristol, ergänzend gefördert von UK Research and Innovation. Motivation ist die Speichersicherheit: Rust gibt Systemprogrammierern feinere Kontrolle über Leistung und Ressourcen und beseitigt zugleich ganze Klassen von Speicherfehlern – besonders wertvoll an sicherheitskritischen Grenzen.
Neurosymbolischer Ansatz
Statt sich allein auf Sprachmodelle zu verlassen, kombiniert das Projekt maschinelles Lernen mit Programmanalyse, Tests und formalen Methoden – aufgeteilt in vier Bausteine: Planung, Übersetzung, Validierung sowie Fehlersuche und -reparatur. Als industrielle Fallstudien dienen AppArmor und snap-confine, zwei sicherheitskritische Ubuntu-Komponenten. Sie sind ausdrücklich Testfälle, keine geplanten Ersetzungen. Die Arbeit soll noch 2026 beginnen.
Quelle: Canonical / Ubuntu Discourse.



















