Nvidias professionelle Grafikkarte RTX PRO 6000 „Blackwell“ mit 96 GB Speicher kostet inzwischen rund 16.000 US-Dollar – fast doppelt so viel wie zum Marktstart. Verantwortlich sind vor allem stark gestiegene Speicherpreise und die enorme Nachfrage durch den KI-Boom.
Drei Preiserhöhungen in gut einem Jahr
Der Preisverlauf ist steil: Zum Start im März 2025 lag die Karte bei rund 8.565 Dollar, im Juni stieg sie auf 13.250 Dollar und erreicht nun im August die 16.000-Dollar-Marke. Das sind etwa 87 Prozent über dem ursprünglichen Listenpreis – allein die jüngste Anhebung entspricht rund 21 Prozent binnen zwei Monaten.
GDDR7-Knappheit als Treiber
Als Hauptursache gelten die Knappheit und die steigenden Kosten für GDDR7-Speicher, die durch den KI-Ansturm zusätzlich befeuert werden. Die Karte selbst bietet 24.064 CUDA-Kerne und 96 GB GDDR7 und richtet sich an KI-Entwicklung, Content-Erstellung und Simulation.
Für Unternehmen, die auf solche Profi-GPUs angewiesen sind, wird die Preisspirale zunehmend zum Problem. Sie ist ein deutliches Symptom des aktuellen KI-Booms, der die Hardwarekosten quer durch die Branche in die Höhe treibt.
Quellen: Tom’s Hardware, VideoCardz.



















