Der Display-Manager LightDM ist zurück: Version 1.33.0 ist das erste Release seit 2022 – und das erste unter neuer, community-getragener Wartung. Der einst als Ubuntu-Standard bekannte, schlanke Login-Manager galt zuletzt als praktisch verwaist.
Unter Canonical war LightDM zwar formal beheimatet, wurde aber kaum noch gepflegt: Das letzte Release stammte von 2022, die Entwicklung kam 2024 weitgehend zum Erliegen. Nun übernehmen Joshua Peisach und Neal Gompa die Wartung – und Beitragende müssen kein Canonical-CLA mehr unterschreiben.
Was 1.33.0 bringt
- Qt6-Unterstützung: Das Greeter-Toolkit läuft nun mit Qt6 (Qt5 funktioniert weiterhin).
- systemd-Failsafe: Startet LightDM wiederholt fehl, stoppt systemd die Neustart-Schleife und wechselt in eine TTY-Konsole mit Hinweisen zur Fehlerbehebung – statt den Nutzer vor einem schwarzen Bildschirm sitzen zu lassen.
- Aufgestauter Fehlerbestand: zahlreiche seit 2022 liegengebliebene Korrekturen.
Die neue Version ist bereits im Arch-Testing-Repository, in Fedora Rawhide und in Debian Unstable gelandet; Ubuntu dürfte sie für die kommende Version 26.10 backporten. Für alle, die den ressourcenschonenden Login-Manager schätzen, ist die Rückkehr eine gute Nachricht.
Quellen: OMG! Ubuntu, LWN.net.



















