Fotosammlung

Immich 3.1.0: neue Workflow-Filter und mehr Komfort

Die selbstgehostete Foto-Verwaltung Immich hat Version 3.1.0 veröffentlicht. Das erste Funktionsupdate nach dem großen Sprung auf 3.0 bringt vor allem Komfort- und Automatisierungs-Verbesserungen sowie eine weitere Runde Fehlerkorrekturen.

Immich gilt als eine der beliebtesten offenen Alternativen zu Google Fotos: Man behält seine Bilder und Videos auf dem eigenen Server, inklusive Gesichtserkennung, App und Backups. Mit 3.0 hatte das Projekt erstmals einen großen Versionssprung vollzogen – unter anderem mit nicht-destruktiver Bildbearbeitung in der App und einem visuellen Workflow-Builder.

Das ist neu in 3.1.0

  • EXIF-Filter für Workflows: Automatisierungen lassen sich nun anhand von EXIF-Metadaten der Aufnahmen filtern.
  • Serverpfad-Filter: Der Datei-Filter kann optional den tatsächlichen Pfad auf dem Server statt des ursprünglichen Dateinamens auswerten.
  • Archivieren rückgängig machen: Nach dem Archivieren bietet die Erfolgsmeldung jetzt einen „Rückgängig“-Button.
  • Upload-Wakelock: Die Web-App verhindert während laufender Uploads das Abdunkeln des Bildschirms (erfordert HTTPS).
  • OIDC-Rollen-Sync: Die OAuth-Anbindung synchronisiert den Admin-Status bei jeder Anmeldung und akzeptiert nun einzelne Werte wie Listen im Rollen-Claim.

Dazu kommt eine Sicherheitsverbesserung: Beim Zurücksetzen eines Passworts über die Kommandozeile lassen sich bestehende Sitzungen nun gezielt ungültig machen. Wer Immich betreibt, sollte vor dem Update wie immer ein Backup der Datenbank und der Bibliothek anlegen.


Quellen: Immich Blog, Immich auf GitHub.

Mastodon
Nach oben scrollen