Mit dem Homey Pro Mini bringt der niederländische Hersteller Athom eine abgespeckte und deutlich günstigere Variante seiner bekannten Smart-Home-Zentrale auf den Markt. Das kompakte Gerät richtet sich an Einsteiger und an alle, die viele unterschiedliche Geräte herstellerübergreifend steuern möchten, ohne sich an ein geschlossenes Ökosystem zu binden.
Was der Homey Pro Mini kann
Der Homey Pro Mini ist der jüngste Neuzugang in Athoms Produktpalette und übernimmt die zentrale Idee des größeren Homey Pro: eine herstellerunabhängige Steuerzentrale, die möglichst viele Funkstandards unter einem Dach vereint. Trotz der reduzierten Größe unterstützt das Gerät gängige Smart-Home-Protokolle wie Zigbee und Z-Wave und lässt sich so mit einer breiten Auswahl an Geräten und Ökosystemen verbinden.
Damit positioniert sich der Mini als Brücke zwischen Insellösungen: Statt für jede Geräteklasse eine eigene App und Bridge zu betreiben, laufen Beleuchtung, Sensoren, Steckdosen und Co. in einer gemeinsamen Oberfläche zusammen.
Automatisierung über „Flows“
Kernstück der Homey-Plattform sind die sogenannten „Flows“. Damit erstellen Nutzerinnen und Nutzer eigene Automatisierungen nach dem Wenn-dann-Prinzip – etwa zeitgesteuerte Abläufe oder Reaktionen auf Sensorwerte. So lassen sich Geräte kontextbezogen schalten, ohne Programmierkenntnisse mitbringen zu müssen.
Ein Vorteil des Ansatzes ist die Unabhängigkeit von einzelnen Marken. Der Homey Pro Mini erlaubt es, Geräte verschiedener Hersteller zu kombinieren und die Steuerung an einer Stelle zu bündeln – ein Punkt, der auch beim herstellerübergreifenden Standard Matter im Zeichen der Interoperabilität zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Günstiger Einstieg in die Heimvernetzung
Der wichtigste Unterschied zum großen Homey Pro liegt im Preis: Der Mini soll die Vorzüge einer zentralen Steuerung einer breiteren Zielgruppe zugänglich machen. Für Einsteiger ist er damit ein vergleichsweise kostengünstiger Weg in die Smart-Home-Welt, während erfahrene Anwender ihn als sparsames Zweitgerät oder für kleinere Installationen einsetzen können.
Wie dynamisch der Markt derzeit ist, zeigen weitere Neuvorstellungen: von frischer Hardware wie den Nanoleaf-Produkten auf der CES 2025 bis hin zu quelloffenen Alternativen wie der Home-Assistant-Voice-Hardware.
Fazit
Der Homey Pro Mini ist ein interessanter Baustein für alle, die eine flexible, herstellerunabhängige Steuerzentrale zu einem moderaten Preis suchen. Wer viele Geräte unterschiedlicher Marken unter einen Hut bringen möchte und Wert auf einfache Automatisierung legt, erhält mit dem Mini einen unkomplizierten Einstiegspunkt in ein vernetztes Zuhause.
Häufige Fragen zum Homey Pro Mini
Welche Funkstandards unterstützt der Homey Pro Mini?
Der Mini setzt auf einen Multiprotokoll-Ansatz und unterstützt gängige Smart-Home-Standards wie Zigbee und Z-Wave, sodass sich Geräte verschiedener Ökosysteme kombinieren lassen.
Worin unterscheidet sich der Mini vom Homey Pro?
Der Homey Pro Mini ist kompakter und günstiger positioniert als der Homey Pro. Er richtet sich vor allem an Einsteiger und kleinere Setups, behält aber das zentrale Konzept der herstellerunabhängigen Steuerung bei.
Was sind „Flows“?
„Flows“ sind die Automatisierungen der Homey-Plattform. Nach dem Wenn-dann-Prinzip lassen sich damit zeit- oder ereignisgesteuerte Abläufe anlegen – ganz ohne Programmierkenntnisse.
Für wen eignet sich der Homey Pro Mini?
Er eignet sich für Einsteiger, die eine zentrale Steuerung ohne Bindung an ein geschlossenes System suchen, sowie für erfahrene Anwender, die ein preiswertes Gerät für kleinere Installationen benötigen.


















