Google bringt am 5. Oktober 2026 seine neue Notebook-Kategorie unter dem Namen Googlebook auf den deutschen Markt. Die Geräte richten sich an Endnutzer und setzen auf ein Betriebssystem auf Android-Basis, das direkt von Google mit Software und Updates versorgt wird.
Marktstart mit fünf Hardware-Partnern
Nachdem in den USA bereits erste Lieferungen begonnen haben und zuvor die Vorbestellungen für neue Android-Notebooks anliefen, folgt nun der reguläre Marktstart in weiteren Ländern. Neben Deutschland kommen die Geräte zeitgleich in Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich sowie Australien in den Handel.
Zum Start unterstützen fünf etablierte PC-Hersteller die neue Plattform mit eigener Hardware:
- Acer
- Asus
- Dell
- HP
- Lenovo
Eigenständige Plattform statt bloßer Portierung
Wie Google klarstellt, handelt es sich bei Googlebook nicht um eine simple Erweiterung von bestehenden Android-Versionen oder dem Chromebook-System ChromeOS. Stattdessen wurde die Plattform von Grund auf neu konzipiert. Der zentrale Unterschied zu vielen herkömmlichen Android-Geräten liegt in der Software-Verwaltung: Das Betriebssystem sowie sämtliche Sicherheits- und System-Updates werden unmittelbar durch Google bereitgestellt und nicht über die Gerätehersteller verteilt.
Unterschiedliche Geräteserien angekündigt
Die beteiligten Hersteller decken mit ihren Ankündigungen verschiedene Leistungsklassen ab. Als eines der ersten konkreten Modelle ist das Dell XPS Googlebook bekannt. Dieses Notebook ist mit einem Qualcomm-Prozessor vom Typ Snapdragon X Elite ausgestattet und verfügt über ein 13,4 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 2,5K. Laut Herstellerangaben erreicht das 2,2 Pfund leichte Gerät eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden. Die Preise für diese Konfiguration beginnen bei 999 US-Dollar.
Einordnung für Verbraucher
Für Käufer in Deutschland schafft Googlebook eine zusätzliche Option abseits etablierter Betriebssysteme wie Windows oder macOS. Durch die direkte Update-Verteilung durch Google verspricht die Plattform eine einheitliche Softwarebasis ohne herstellerspezifische Verzögerungen. Interessierte Nutzer sollten vor einer Kaufentscheidung die ersten Tests und den genauen Funktionsumfang der Android-Software für Produktivitätsanwendungen im Desktop-Einsatz abwarten.
Quellen: Borncity.com

















