Der Satelliten-Internetdienst Starlink bereitet offenbar zeitlich begrenzte Zugänge für Nutzer vor. Über ein neues Programm sollen Stunden-, Tages- und Wochenpässe angeboten werden, ohne dass Kunden ein dauerhaftes Monatsabonnement abschließen müssen.
Satelliten-Internet stunden- oder tageweise buchen
Bislang setzt der von SpaceX betriebene Dienst Starlink voraus, dass Endkunden eine eigene Empfangsantenne sowie einen Router erwerben und einen fortlaufenden Vertrag bezahlen. Für Gelegenheitsnutzer oder Interessierte mit geringerem Budget stellen die Hardware- und Abokosten eine Hürde dar.
Mit dem geplanten Angebot im Rahmen eines sogenannten „Community“-Programms weicht das Unternehmen dieses Modell auf. Nutzer sollen künftig flexibel Zeitkontingente erwerben können. Vorgesehen sind Zugänge für einzelne Stunden, Tage oder ganze Wochen. Das Modell richtet sich insbesondere an Personen, die keinen eigenen dauerhaften Starlink-Anschluss benötigen oder die regulären Kosten nicht tragen können.
„Starlink for communities“ setzt auf lokale Betreiber
Die Umsetzung soll über das Format „Starlink for communities“ erfolgen. Auf einer entsprechenden Internetseite sucht SpaceX bereits nach sogenannten Hosts. Dabei handelt es sich um lokale Betreiber oder Gastgeber, über deren Infrastruktur der Netzzugang bereitgestellt wird. SpaceX scheint damit schrittweise ein Netz aus Partnern und Wiederverkäufern aufzubauen.
Die technische und administrative Abwicklung verbleibt dabei zentral beim Anbieter: Starlink selbst übernimmt nach Unternehmensangaben die Bezahlung, die Autorisierung des Nutzerzugangs sowie die Bereitstellung der eigentlichen Internetverbindung. Gastgeber müssen demnach keine eigenen Abrechnungssysteme aufsetzen.
Verfügbarkeit und nächste Schritte
Konkrete Preise für die einzelnen Zeitkontingente sowie Termine für den Start und regionale Verfügbarkeiten sind derzeit noch nicht bekannt. Wer auf temporäres Satelliten-Internet angewiesen ist oder als Host infrage kommt, sollte offizielle Ankündigungen von Starlink abwarten, sobald Details zu Standorten und Tarifmodellen veröffentlicht werden.
Quellen: Stadt-Bremerhaven








