KI-Angriffe auf Webshops: Kreditkartendaten erbeutet

Kriminelle nutzen Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz (KI), um Webshops zu infiltrieren und vertrauliche Zahlungsinformationen abzugreifen. Laut einem Bericht von Golem.de haben Angreifer auf diesem Weg Kreditkartendaten aus Onlineshops entwendet. Für Kunden entsteht dadurch ein Missbrauchsrisiko beim digitalen Bezahlen.

Infiltration von Shopsystemen

Durch den Einsatz moderner KI-Werkzeuge gelingt es Angreifern, Schwachstellen auszunutzen und Webshops zu kompromittieren, um an Zahlungsdaten der Kunden zu gelangen.

Tückische Masche für Kunden

Für Verbraucher ist ein Datendiebstahl im Hintergrund kaum erkennbar. Da der Missbrauch direkt über die manipulierte Plattform erfolgt, helfen typische Vorsichtsmaßnahmen gegen Phishing in diesen Fällen meist nicht aus.

Schutzmaßnahmen: Was Verbraucher tun können

Um finanzielle Schäden durch kompromittierte Zahlungsdaten zu verhindern, sollten Kunden folgende Schutzmaßnahmen beachten:

  • Kontoauszüge regelmäßig prüfen: Überprüfen Sie Kreditkartenabrechnungen und Bankkonten zeitnah auf unbekannte Buchungen, auch auf Kleinstbeträge.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nutzen: Aktivieren Sie zusätzliche Sicherheitsverfahren wie 3D Secure bei Kartenzahlungen.
  • Alternative Zahlungsarten wählen: Ziehen Sie alternative Bezahlverfahren wie den Kauf auf Rechnung, Lastschrift oder etablierte Bezahldienste in Betracht.
  • Karte bei Verdacht sofort sperren: Bei verdächtigen Aktivitäten sollte die Karte umgehend über die Hausbank oder den Sperr-Notruf blockiert werden.

Quellen: Golem.de/security

Siehe auch  Kritische RCE-Lücke in Langflow (CVE-2026-0768) wird aktiv ausgenutzt – kein Patch verfügbar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mastodon
Nach oben scrollen