Aqara bringt seinen neuen Spatial Multi-Sensor FP400 ab sofort auf den deutschen Markt. Der Sensor ist zum Preis von 79,99 Euro erhältlich und erlaubt es, nicht nur Bewegung und Anwesenheit, sondern unter anderem auch die Raumbelegung zu erfassen und für Automatisierungen zu nutzen.
Technisch setzt der FP400 auf eine neue Generation 60-GHz-mmWave-Radar. Dies soll ein präzises Echtzeit-Tracking, Mehrpersonenerkennung und eine Zählung von bis zu zehn Personen gleichzeitig ermöglichen.
Zonen-Tracking und Erkennung von Störquellen
Der Erfassungsbereich des Sensors deckt einen Winkel von 120 Grad sowie eine Grundfläche von maximal 10 mal 8 Metern (rund 80 Quadratmeter) ab. Für Automatisierungen lässt sich nicht nur die generelle Präsenz im Raum nutzen, sondern auch die genaue Position – etwa um das Licht abhängig davon zu schalten, ob jemand auf dem Sofa sitzt.
Um Fehlauslösungen durch Haustiere, Luftzirkulationen oder Saugroboter zu verringern, integriert Aqara eine KI-gestützte Software. Das System unterstützt bei der Ersteinrichtung, indem es Raumgrenzen und Störquellen selbstständig identifiziert und Vorschläge für Zonen liefert. Die Montage erfolgt wahlweise an der Decke oder an der Wand, die Stromzufuhr läuft über einen USB-C-Anschluss.
Funkstandards: Zigbee und Thread
Im Gegensatz zum Modell FP2, das noch auf Wi-Fi setzte, bietet der FP400 wahlweise Zigbee oder Thread als Funkstandards. Bei der Nutzung von Zigbee an einem Aqara-Hub wird Matter (over Bridge) unterstützt, andernfalls Matter (over Thread) über einen gängigen Thread-Border-Router. Über Matter lassen sich diverse Smart-Home-Ökosysteme wie Alexa, Apple Home, Google Home, Home Assistant, Homey und SmartThings anbinden.
Im Betrieb über Thread arbeitet der Sensor allerdings lediglich als Anwesenheitssensor und übermittelt zudem noch die Beleuchtungsstärke.
Fazit
Der FP400 bietet mit 60-GHz-Radar, Kartierung und flexibler Montage eine Weiterentwicklung früherer Präsenzmelder. Nutzer sollten bei der Wahl des Funkstandards jedoch beachten, dass der Sensor im Thread-Betrieb auf die Basisfunktion als Anwesenheitssensor samt Beleuchtungsstärke beschränkt ist.
Quellen: Stadt-Bremerhaven


















