Nvidia hat den Verkaufspreis für die Shield TV Pro drastisch angehoben. Der beliebte Streaming-Player, der bereits im Jahr 2019 auf den Markt kam, kostet ab sofort 329 Euro. Damit steigt der Preis für ein Gerät, das seit mehreren Jahren unverändert im Handel erhältlich ist, auf ein neues Rekordniveau.
Speicherkrise erfasst Unterhaltungselektronik
Als Auslöser für den deutlichen Preissprung gilt die aktuelle Speicherkrise. Die angespannte Lage bei der Beschaffung und Produktion von Speicherbausteinen schlägt inzwischen direkt auf Streaming-Hardware durch. Auch wenn ältere Geräteplattformen über etablierte Fertigungsprozesse verfügen, treiben die gestiegenen Komponentenkosten die Endkundenpreise spürbar nach oben.
Nvidia ist mit solchen Anpassungen nicht allein im Markt. Bereits vor einigen Monaten zog Apple die Preise für das Apple TV 4K der dritten Generation massiv an. Der Schritt von Nvidia verdeutlicht nun, dass es sich um eine branchenweite Entwicklung handelt, die selbst Hardware betrifft, die schon seit 2019 im Handel angeboten wird.
Einordnung: Preisanstieg bei betagter Hardware
Dass Unterhaltungselektronik nach mehreren Jahren Marktpräsenz teurer statt günstiger wird, ist im Bereich der Mediaplayer ein ungewöhnlicher Vorgang. Streaming-Boxen galten lange Zeit als vergleichsweise preisstabile oder mit der Zeit vergünstigte Aufrüstoptionen für ältere Fernsehgeräte oder Heimkino-Anlagen. Mit einem Preis von 329 Euro rückt die Shield TV Pro jedoch preislich in eine Region vor, die Verbraucher vor eine Neubewertung stellt.
Was bedeutet das für Heimkino-Nutzer?
Wer aktuell über den Kauf einer Nvidia Shield TV Pro nachdenkt, muss deutlich mehr investieren als noch in der Vergangenheit. Kaufinteressenten sollten prüfen, ob die Anschaffung zum neuen Preisniveau von 329 Euro zwingend erforderlich ist oder ob sich die Anschaffung aufschieben lässt, bis sich die Marktlage beruhigt. Wer bereits eine Shield TV Pro besitzt, sollte das Gerät entsprechend sorgsam behandeln, da ein etwaiger Ersatz ab sofort mit spürbar höheren Kosten verbunden ist.
Quellen: Stadt-Bremerhaven







