Roku OS: Update bringt experimentelle Apps über Roku Labs und Abo-Bundles

Roku OS: Update bringt experimentelle Apps über Roku Labs und Abo-Bundles

Roku hat ein umfangreiches Update für sein TV-Betriebssystem Roku OS vorgestellt. Die wichtigste Neuerung ist die Testplattform „Roku Labs“, über die Nutzer direkt auf dem Fernseher Zugriff auf experimentelle Anwendungen des Herstellers erhalten. Die Aktualisierung zielt darauf ab, hauseigene Software-Dienste zu stärken und die Bedienung zu personalisieren.

Experimentelle Funktionen über Roku Labs

Der neue Bereich Roku Labs erscheint als Kachel direkt auf der Startseite der Streaming-Geräte und Fernseher. Über diesen Hub stellt das Unternehmen noch in der Entwicklung befindliche Anwendungen bereit. Zum Start umfasst das Angebot unter anderem Apps zur Anzeige von Wetterberichten und Aktienkursen sowie ein Spiel namens „Roku Dash“. In diesem steuern Nutzer ein UFO durch die sogenannte „Roku City“ – die bekannte Bildschirmschoner-Grafik des Anbieters im lila-pinken Neon-Design.

Die Testplattform steht zunächst ausschließlich Kunden in den USA zur Verfügung. Roku setzt damit verstärkt auf eigene Anwendungen, um im Wettbewerb mit Smart-TV-Plattformen von Google und Amazon zu bestehen, die zunehmend KI-Assistenten wie Gemini oder Alexa+ integrieren.

Personalisierung, Sprachassistent und Streaming-Pakete

Parallel zur Einführung des Testbereichs rollt Roku seine personalisierte Startseite in weiteren Ländern aus. Geräte in Mexiko und Brasilien erhalten Zugriff auf die angepasste Ansicht mit maßgeschneiderten Empfehlungen und lokalen Inhalten. Ergänzend dazu lernt der herstellereigene Sprachassistent Roku Voice neue Fähigkeiten und beantwortet ab sofort Fragen zum aktuellen Wetter.

Siehe auch  Disney+ sperrt AirPlay in Deutschland nach Patenturteil

Im Bereich Streaming führt das Unternehmen flexible Abonnement-Pakete ein. Nutzer in den USA und Mexiko können mehrere kleinere Streaming-Dienste kombinieren. Zur Auswahl stehen unter anderem AMC+, Fox ONE, Hallmark+, Howdy und Starz. Nach Angaben des Unternehmens sind diese zusammengestellten Bundles günstiger als der separate Einzelkauf der Abonnements.

Quellcode der Fernbedienung wird offengelegt

Eine weitere Neuerung betrifft Entwickler: Roku stellt die Software seiner Fernbedienungen, das sogenannte Roku LT OS, als Open-Source-Projekt bereit. Die Offenlegung des Quellcodes soll es externen Programmierern und Bastlern ermöglichen, eigene Anwendungen oder kompatible Steuergeräte auf dieser Basis zu entwickeln.

Quellen: Techcrunch.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mastodon
Nach oben scrollen