ZFS Kapazitätsrechner

ZFS Kapazitätsrechner

Roh (Marketing TB):0 TB
Roh (ZFS TiB):0 TiB
Nutzbar (Netto):0 TiB
Empfohlen nutzbar (80 %):0 TiB
Speicher-Effizienz:0 %
Fehlertoleranz:0

So funktioniert der ZFS-Kapazitätsrechner

Ein ZFS-Pool besteht aus einem oder mehreren vdevs (virtual devices). Die nutzbare Kapazität hängt davon ab, wie diese vdevs aufgebaut sind. Der Rechner ermittelt aus Anzahl, Bestückung und Redundanz-Typ die realistische Netto-Kapazität – inklusive der wichtigen Umrechnung von Marketing-Terabyte in die von ZFS genutzten Tebibyte.

  • TB vs. TiB: Festplatten werden in Dezimal-Terabyte (Basis 1000) verkauft, ZFS rechnet in Binär-Tebibyte (Basis 1024). Eine „12 TB“-Platte liefert nur rund 10,9 TiB.
  • Mirror: Spiegelt die Daten. Ein 2-way-Mirror nutzt 50 % der Rohkapazität und verkraftet den Ausfall einer Disk; ein 3-way-Mirror verkraftet zwei.
  • RAIDZ1/2/3: Verteilt Daten plus 1, 2 oder 3 Paritäts-Disks pro vdev. Nutzbar ist (Disks − Parität) × Disk-Größe je vdev.
  • Stripe: Maximale Kapazität, aber keinerlei Redundanz – der Ausfall einer einzigen Disk zerstört den Pool.
  • 80 %-Füllgrad: ZFS wird ab etwa 80 % Belegung spürbar langsamer (Copy-on-Write, Fragmentierung). Plane die empfohlene Nutzkapazität entsprechend niedriger.

Wichtig zur Fehlertoleranz

Die angegebene Fehlertoleranz gilt pro vdev. Fällt in einem RAIDZ2-vdev die dritte Disk aus, bevor die ersten beiden ersetzt sind, ist der gesamte Pool verloren – auch wenn andere vdevs intakt sind. Mehr vdevs erhöhen also Kapazität und Performance, nicht aber die Fehlertoleranz des einzelnen vdev.

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