Oppo Find X10 Pro Max: Erstes Smartphone mit drei 200-Megapixel-Kameras

Oppo Find X10 Pro Max: Erstes Smartphone mit drei 200-Megapixel-Kameras

Mit dem Find X10 Pro Max bringt der Hersteller Oppo das weltweit erste Smartphone auf den Markt, dessen rückwärtige Kameraeinheit komplett auf drei separate 200-Megapixel-Sensoren setzt. Wie erste Hands-on-Berichte im Vorfeld der offiziellen Präsentation am 22. September 2026 in China belegen, richtet sich das Modell gezielt an anspruchsvolle Foto- und Video-Enthusiasten.

Kamerasystem: Durchgängig 200 Megapixel für Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele

Das zentrale Merkmal des Flaggschiffs ist das quadratische Kameramodul auf der Rückseite. Oppo kombiniert darin drei Sensoren mit jeweils 200 Megapixeln:

  • Hauptkamera: Blende f/1.5 mit einem angegebenen Dynamikumfang von 17EV (Belichtungswerten).
  • Ultraweitwinkelkamera: Blende f/2.2 mit einem weiten Bildwinkel von 124 Grad.
  • Periskop-Telekamera: Blende f/2.1 mit optischer Bildstabilisierung, die nach dem Standard CIPA 7.5 zertifiziert ist.

Ergänzt wird das Setup von einem 3-Megapixel-Multispektralsensor, der Daten zur präzisen Farberfassung liefert. Softwareseitig sollen die sogenannte Lumo-Kamera, die zweite Generation der Danxia-Engine sowie der Nachtmodus-Algorithmus DeepPix für hohe Bildschärfe und Rauscharmut sorgen. Erste Testaufnahmen bescheinigen dem Periskop-Teleobjektiv eine spürbar höhere Detailauflösung als beim Schwestermodell Find X10.

Auch bei Videoaufnahmen will Oppo neue Maßstäbe setzen: Das Gerät unterstützt 8K-Log-Video über alle Brennweiten hinweg. Für semiprofessionelle Arbeitsabläufe sind die Schnittstellenfunktion OpenGate sowie eine direkte Einbindung der Blackmagic Camera App vorgesehen.

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Neuer 2-Nanometer-Prozessor und 8.000-mAh-Akku

Unter der Haube kommt der MediaTek Dimensity 9600 Pro zum Einsatz, der im N2P-Verfahren (2-Nanometer-Struktur) bei TSMC gefertigt wird. Der Prozessor nutzt zwei schnelle C2-Ultra-Kerne mit bis zu 4,55 GHz Taktfrequenz. Laut Herstellerangaben steigt die Prozessorleistung im Vergleich zu Vorgängern um 17 Prozent, während die Multi-Core-Effizienz um 61 Prozent zulegt. Für Grafikanwendungen steht die G2-Ultra NX GPU (+27 Prozent) bereit.

Einen spürbaren Schub erhält die lokale Verarbeitung von KI-Modellen: Eine Dual-NPU soll die Prefilling-Phase bei Sprachmodellen um 51 Prozent beschleunigen, während eine zusätzliche, energieeffiziente NPU den Strombedarf um 40 Prozent senkt. Eine gemeinsam mit MediaTek entwickelte Softwarelösung namens Laminar Flow Engine soll für Systemstabilität sorgen.

Die Anzeige erfolgt über ein 6,82 Zoll großes LTPO-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate und besonders schmalen Displayrändern von 0,99 Millimetern. Trotz der rechenintensiven Hardware setzt Oppo auf eine lange Laufzeit: Verbaut ist ein 8.000-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku, der kabelgebunden mit bis zu 80 Watt und drahtlos mit 50 Watt geladen werden kann.

Modellvarianten und Ausblick

Neben dem Pro Max umfasst die Modellreihe zwei weitere Varianten. Das Standardmodell Find X10 nutzt ein Dual-200-Megapixel-System mit Hasselblad-Branding sowie einen 50-Megapixel-Sensor von Samsung für Ultraweitwinkelaufnahmen und denselben 8.000-mAh-Akku. Als Einstieg dient das Find X10 E mit drei 50-Megapixel-Kameras und einem 7.000-mAh-Akku. Alle Modelle werden mit dem Betriebssystem ColorOS 17 ausgeliefert.

Das Find X10 Pro Max wird mit 12 bis 16 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Oppo hat zudem bestätigt, dass das Spitzenmodell neben dem chinesischen Markt auch in internationalen Märkten erscheinen wird. Die offizielle Vorstellung der Modellreihe erfolgt am 22. September 2026 in China.

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Quellen: Borncity.com

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