Drohnenklassen: 250 Gramm, C0 bis C4, A1 bis A3
Drei verschiedene Einteilungen, die alle gleichzeitig gelten und ständig durcheinandergebracht werden: das Gewicht, die C-Klasse auf dem Gerät und die Kategorie, in der Du fliegst. Wer den Zusammenhang einmal verstanden hat, kann jede Produktbeschreibung richtig lesen.
Die drei Einteilungen
| Einteilung | Beschreibt | Steht wo |
|---|---|---|
| Gewicht | die Drohne | im Datenblatt |
| C-Klasse (C0–C4) | die Bauart und Zulassung | als Aufkleber am Gerät |
| Kategorie (A1/A2/A3) | wie und wo Du fliegst | nirgends – das entscheidest Du |
Die letzte Zeile ist der Punkt, den fast alle übersehen. A1, A2 und A3 sind keine Geräteeigenschaften, sondern Betriebsarten. Dieselbe Drohne kann je nach Umgebung in verschiedenen Kategorien betrieben werden.
Die drei Themen
| Thema | Kernfrage |
|---|---|
| Die 250-Gramm-Grenze | Warum ausgerechnet diese Zahl? |
| C-Klassen erklärt | Was bedeutet der Aufkleber am Gerät? |
| Kategorien A1, A2, A3 | Wo darf ich mit welcher Drohne fliegen? |
Der Zusammenhang in einer Tabelle
| C-Klasse | Gewicht | Kompetenznachweis | Typisch |
|---|---|---|---|
| C0 | unter 250 g | keiner nötig | Minidrohnen, Flugkameras |
| C1 | unter 900 g | A1/A3 (online, kostenlos) | gehobene Kompaktdrohnen |
| C2 | 900 g bis 4 kg | A2 (Prüfung, kostenpflichtig) | größere Kameradrohnen |
| C3 / C4 | bis 25 kg | A1/A3, Betrieb nur weit weg | Profigeräte |
Die erste Zeile erklärt den ganzen Markt. Deshalb wiegen so viele Drohnen auffällig genau 249 Gramm: Ein Gramm mehr, und der Käufer bräuchte einen Nachweis. Was das für den Kauf bedeutet, steht unter Drohne unter 250 Gramm.
Was die C-Klasse nicht ersetzt
Ein C0-Aufkleber nimmt Dir den Kompetenznachweis ab – mehr nicht. Registrierung und Versicherung bleiben, sobald eine Kamera an Bord ist. Der vollständige Überblick steht unter Recht und Pflichten.
