Wenn der Laptop-Akku nicht mehr lädt, ist nicht immer ein verschlissener Akku schuld. Oft liegt es am Netzteil, an einer Schonfunktion oder an einem Treiber. So findest du die Ursache.
1. Netzteil, Kabel und Buchse prüfen
Teste eine andere Steckdose und – falls möglich – ein anderes Netzteil. Kontrolliere Kabel und Ladebuchse auf Beschädigungen und Wackelkontakte. Defektes Zubehör ist die häufigste Ursache.
2. Meldung „angeschlossen, lädt nicht“ deuten
Zeigt Windows „angeschlossen, lädt nicht“, bekommt der Laptop zwar Strom, lädt den Akku aber nicht. Das deutet auf eine Schonfunktion oder ein Treiberproblem hin – die nächsten Schritte helfen.
3. Ladegrenze / Battery-Care prüfen
Viele Hersteller (z. B. Lenovo, ASUS, Dell) laden den Akku über eine Software bewusst nur bis 60–80 %, um ihn zu schonen. Prüfe die Herstellersoftware bzw. die BIOS-Einstellungen auf eine solche Ladegrenze.
4. Akkutreiber neu installieren
Öffne den Geräte-Manager, deinstalliere unter „Akkus“ den Eintrag „Microsoft ACPI-konformer Akku“ und starte neu. Windows installiert den Treiber automatisch neu – das behebt viele Ladeprobleme.
5. Hard Reset
Fahre den Laptop herunter, trenne Strom und – wenn möglich – den Akku und halte den Ein-/Ausschalter 30 Sekunden gedrückt. Danach alles wieder anschließen.
6. Akkuzustand prüfen
Bleibt das Problem, prüfe die Akku-Gesundheit (Windows-Energiebericht oder Herstellersoftware). Ein stark verschlissener Akku muss ersetzt werden.
Häufige Fragen (FAQ)
Was bedeutet „angeschlossen, lädt nicht“?
Der Laptop wird mit Strom versorgt und läuft, lädt den Akku aber nicht auf. Ursachen sind meist eine aktive Ladegrenze, ein Treiberproblem oder ein verschlissener Akku.
Mein Laptop lädt nur bis 80 % – ist er defekt?
Nein, das ist fast immer gewollt. Eine Battery-Care-Funktion begrenzt die Ladung, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern. Du kannst sie in der Herstellersoftware anpassen.
